Orgel

Cornelius Geerds Wallies aus Leer begann 1755 mit dem Bau der Orgel. Nachdem er verstorben war, erfolgte 1756 die Fertigstellung durch den Emder Dirk Lohmann. Die Orgel war für die französisch-reformierte Kirche in Emden bestimmt. Als sich diese mit der deutschen-reformierten Gemeinde vereinigte, kam das Instrument 1897 als Geschenk nach Holßel. Um das Jahr 1930 versah die Emder Orgelbaufirma Maucher das angehängte Pedal mit einem Subbass (Ventil 16 Fuß). Von der Orgelbaufirma Hillebrand aus Altwarmbüchen 1992 bis 1995 vollständig restauriert, stellt das Instrument eine spürbare Bereicherung der Elbe-Weser-Orgellandschaft dar.

Die sieben Register umfassende Orgel wird von einem Manual (4 Oktaven) und einer sehr kurzen Pedal-Klaviatur (1½ Oktaven) gespielt. Berücksichtigt man ihre tiefe Stimmung, dann ist sie auch mit anderen Instrumenten zum gemeinsamen Musizieren geeignet.

Die Orgel wird hauptsächlich im Gottesdienst eingesetzt. Darüber hinaus veranstaltet die Kirchengemeinde gelegentlich Orgelkonzerte.